St. Michael & Eppan
Eppan ist einer der
schönsten und eigenartigsten Landstriche Südtirols, weiters nimmt es noch die rühmliche Sonderstellung ein, die schon in der Vorgeschichte am stärksten besiedelte Landschaft von ganz Tirol gewesen zu sein. Wertvolle Funde aus jenen Zeiten beweisen dies: ein Steinkistengrab, Gräber aus der jüngeren Steinzeit, Funde aus der Hallstatt- und La-Tène-Zeit, zahlreiche gewaltige Wallburgen der Räter und römische Münzen.
Eppan ist der Mittelpunkt des größten Weinbaugebietes Südtirols und ein reiches Obstland. Auf rund 1.200 ha Anbaufläche werden hier alljährlich weit über 100.000 Hektoliter Wein erzeugt und an die 3.500 Waggons beträgt die jährliche Obsternte. Über ein Dutzend der Sorten gehört zu den
Spitzenweinen Südtirols!
Schon im Jahre 1884 erhielt Eppan durch die Erbauung der kühnen Straße über den Mendelpass eine gute Verbindung mit Bozen und dem Etschtal und damit Anschluss an den Fremdenstrom in Südtirol. Heute ist es darüber hinaus einer der Hauptorte an der neuen, viel gerühmten
Südtiroler Weinstraße, die von Sigmundskron bei Bozen über Girlan St. Michael/Eppan erreicht und bis Salurn führt.
Schönheit der Landschaft und zahlreiche
Sehenswürdigkeiten, von Menschenhand geschaffen, sind hier mächtig zu einer Apotheose verschmolzen: Burgruinen, die noch aus Skeletthaften Umrissen Lebensfunken sprühen, vom monumentalen Kirchenbau des Paulsner „Doms auf dem Lande“ (1461 – 1647 erbaut) mit der größten Kirchenglocke Südtirols (4.984 kg) bis zu winzigen Schlosskapellen mit geheimnisvollen, teils ungedeuteten Fresken, behäbige Edelsitze in ihrem einzigartigen Überetscher Baustil (darunter auch unsere Angerburg), der hier in Eppan seine Hauptwerke hervorgebracht hat.
Eppan und das Überetsch