Geschichte
Der Ansitz Angerburg ist ein um 1608 entstandenes
Adelshaus, auch
Adelssitz genannt. Es handelt sich um ein ehemaliges Bauernanwesen, das damals herrschaftlich im Überetscherstil aus- und umgebaut wurde. Die ursprünglichen Besitzer kamen aus dem Städtchen Angerburg in Ostpreußen, heutiges Polen. Der ältere Teil des Anwesens stammt aus dem 13 Jhd. und war dem Stift Enn in Bayern unterstellt.
Im 18. Jhd. noch im Besitz der Familie von Dellemann, gelangte der Ansitz im 19. Jhd. in den Besitz der Familie von Mackowitz. Maria Witwe von Mackowitz geb. Andergassen vererbte ihn 1944 an Romana Andergassen. Zusammen mit ihrem Mann Herrn Gutmann Anton eröffneten Sie am 08. März 1958 die Pension Ansitz Angerburg. Zuerst mit nur ein paar kleinen Zimmern, wurde das Haus immer wieder renoviert und erneuert und gelangte 1994 in den Besitz der
Familie Obletter. Der Koch Jonas Obletter und seine blumenliebende Ehefrau Anita schufen daraus das Kleinod
Blumenhotel Ansitz Angerburg, das noch heute mit viel Hingabe von Jonas und seiner Tochter Tatjana geführt wird.
Baustil und Besonderheiten des Ansitzes:Der Überetscherstil liegt in der regelmäßigen Raumanlage. In jedem Stockwerk gruppieren sich die Räume symmetrisch um einen großen Mittelsaal. Dies war im verwinkelten Baustil des Mittelalters ein neues Prinzip. Die Fenster sind viereckig, die Mittelsäle werden jedoch durch gekuppelte Rundbogenfenster ausgezeichnet. Die alten Säle sind auch heute noch zu besichtigen.